Immerwährende Baustelle in Haltern am See

 



 

Frei nach dem zugegebenermaßen provokanten Motto von Ingo Hansen (Phonosophie), 50% des Klangpotentials einer Musikanlage mache das Zubehör aus, ist die Konfiguration der hier vorgestellten Anlage in ständigem Fluss.

 

Die eingesetzten Geräte Umfassen einen Zeitraum von 4 Jahrzehnten, angefangen mit einem EMT Studioplattenspieler der 1970er Jahre, bis zum Hochbit USB-DAC 40 Einschub im Accuphase 2120 Vorverstärker.

 


 

Natürlich macht jegliche Modifikation nur dann Sinn, wenn die eingesetzten Geräte an sich schon sehr hochwertig sind, dann ergeben sich aber durchaus auch überraschende Ergebnisse, zum Beispiel durch den zunächst nur provisorisch vorgenommenen Umbau eines vorhandenen Netbooks durch Speicheroptimierung, SSD-Festplatte und Einsatz von J-River als Abspielsoftware. Hierdurch hat sich im Zusammenspiel mit den USB-DAC Treibern von Accuphase ein sehr hochwertiges Abspielgerät für Hochbit-files ergeben.

 


 

Ein weiteres unendliches Feld ist das Experimentieren mit Kabeln (angefangen von der Stromversorgung vom Sicherungskasten bis zur PA-Steckdosenleiste), Ausphasung, NF-LS-Kabel, etc. und der Einsatz eines guten Racks, Unterstellbasen, bzw. –Füße.

 

Wie man sieht ist das Hobby „High-End“ weit vom passiven Konsum von Musikkonserven über vorgegebene Gerätelösungen entfernt!

 

Hier zeigt sich vor allem, wie wichtig ein aufgeschlossener und kompetenter Partner wie Tim Philipps ist. Er ist jederzeit bereit neue Klangexperimente über das Ausleihen von Geräten, Kabeln, etc. zu unterstützen, sowie gemachte Erfahrungen soweit möglich zu teilen und zu multiplizieren.

 

Nicht zu vergessen und sehr wichtig sind natürlich auch immer wieder neue Musiktipps und gemeinsames Hören!

 


 

Nachtrag November 2015:

 


 

Ein neues Familienmitglied hat Einzug gehalten: Accuphase A-46, Class A Endstufe.

 

Sie bedeutet einen deutlichen Klangfarbengewinn, gepaart mit einer immensen Räumlichkeit.

 

Einen neue Einladung zum Experimentieren....…

 


 

Update 2016:

 

Endlich wieder in Betrieb. Nach einer Reparatur der "Tondose" TSD 15 befindet sich der Studioplattenspieler EMT 928 wieder im Einsatz. Gefühlt besser denn je.

 

Eingebunden ist der legendäre Plattenspieler unter Umgehung der eingebauten Verstärkerelektronik, indem das Tonarmsignal des EMT 929-Tonarmes direkt an der Basis über ein mit dem passendem Stecker versehenes Cinchkabel abgeleitet, und mittels des AD 30 Option-boards des Accuphase 2120 Vorverstärkers entzerrt und verstärkt wird. Das Ergebnis ist ein für EMT typisches von den tiefen Lagen aufgebautes Klangbild mit einer excellenten räumlichen Abbildung, kurz gesagt Spaß pur.

 

In diesem Zusammenhang möchte ich die fachliche Kompetenz und den ausgezeichneten Service von H.-M. Fabritius erwähnen, ohne den die entsprechenden Reparaturen und Modifikationen nicht möglich gewesen wären.

 

Der Besuch seiner Website <blink>http://www.fabtech.de</blink> wird mit einem umfassenden Einblick in die Welt der legendären EMT Plattenspieler belohnt, ergänzt durch ein vielseitiges Seviceangebot, das ich bereits mehrfach selber genutzt habe, und das von Seviceunterlagen bis zu Reparaturen und Modifikationen reicht.

 


 

Lohn der Mühe:

 

Wie aus der Abbildung des Noise Analysers ersichtlich, hat sich der Aufwand im Hinblick auf die Stromversorgung und Verkabelung gelohnt, die gemessene Verzerrung liegt bei 000!

 

 

Kleines Insekt großer Effekt:

 

Der Einsatz des JitterBugs von audioquest wird im Zusammenspiel mit dem audioquest Carbon USB-Kabel durch eine erweiterte Räumlichkeit und ein deutlich druckvolleres Klangbild belohnt, ein vor allem finanziell kleiner Aufwand mit großem Effekt

 

 

PS: Es gibt auch das audiophilie Nirwana: Ein Tivoli Audio Model One - Hörvergnügen jenseits aller Klassengrenzen.